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Akupressur
Die Akupressur (von lateinisch acus = Nadel und premere = drücken), japanisch Shiatsu, ist eine der traditionellen
chinesischen (TCM) und japanischen Medizin entstammende Heilmethode.
Wörtlich übersetzt bedeutet Shiatsu so viel wie "Fingerdruck". Es werden wie bei der Akupunktur Meridiane und
deren Tsubo, also bestimmte Druckpunkte ausgenutzt. Im Gegensatz dazu wird beim Shiatsu der ganze Körper eingesetzt.
Die Medizin bestreitet die Existenz von Meridianen und Tsubos, u. a. da ihre Existenz nicht nachgewiesen ist.
Es wird angenommen, dass die Akupressur der Vorläufer der Akupunktur war.
In letzter Zeit werden abgewandelte und vereinfachte Formen der Akupressur (Klopf-Akupressur, Emotional Freedom
Techniques) auch in der Psychotherapie und als Selbsthilfestrategien bei Ängsten und anderen psychischen Störungen eingesetzt.
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C
Cranio Sakrale Therapie
Die Cranio Sakrale Therapie (von englisch cranio-sacral therapy: "Schädel-Kreuzbein-Therapie", auch Kraniosakraltherapie)
ist eine alternativmedizinische Behandlungsform, die sich aus der Osteopathie entwickelt hat. Es ist ein manuelles
Verfahren, bei dem Handgriffe vorwiegend im Bereich des Schädels und des Kreuzbeins ausgeführt werden.
Die Cranio Sakrale Therapie beruht unter anderem auf der Annahme, dass die rhythmische Pulsationen der Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit
(Liquor cerebrospinalis) sich auf die äußeren Gewebe und Knochen übertragen und ertasten lassen. Die Einzelknochen der
Schädelkalotte wird für gegeneinander beweglich angenommen. Diesbezüglich gibt es entsprechende Untersuchungen von dem
St. Petersburger Neurophysiologen Yuri Moskalenko.
Durch Berührung von Kopf und Rücken will der Therapeut Informationen über mögliche Blockaden dieser Bewegung sammeln und
dadurch auf Funktionseinschränkungen an Körper und Schädel einwirken, sowie indirekt auch Membranen innerhalb des Schädels
(Falx cerebri, Tentorium, Falx cerebelli) und die harte Hirnhaut (Dura mater) beeinflussen. Dieses Vorgehen soll einen
angenommenen "Energiefluss" verbessern und Selbstheilungskräfte aktivieren, Funktionseinschränkungen und seelische Traumata lösen.
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E
Elektrotherapie (Ultraschall)
Elektrotherapie oder Elektromedizin ist die Bezeichnung für therapeutische Anwendungen von elektrischem Strom in
der Medizin und in der Physikalischen Therapie. Für einige der Verfahren werden synonym auch die Begriffe Reizstromtherapie
oder Feinstromtherapie benutzt.
Gemeinsam ist diesen Verfahren, dass während der Anwendung Gleich- oder Wechselströme den Körper oder Körperteile durchfließen.
Die entsprechenden Spannungen werden entweder über mit der Hautoberfläche leitend verbundenen Elektroden zugeführt oder über
Elektroden in einem Wasserbad.
Bei Anwendungen von Implantaten zur funktionellen Elektrostimulation sind die stromabgebenden Elektroden dagegen im Gewebe.
Eine Sonderstellung nehmen Verfahren ein, bei denen durch Magnetfelder im Körperinneren elektrische Wechselspannungen nach dem
Induktionsgesetz erzeugt werden. (Transkranielle Magnetstimulation, pulsierende Signaltherapie, PEST usw.).
Eine Sonderform stellt auch die Iontophorese von Arzneistoffen über die Haut dar. Durch eine vorhandene elektrische Ladung eines
Medikamentes, kann dieses im elektrischen Feld in das Gewebe transportiert werden. Der Effekt kann dazu führen dass ein Vielfaches
an entsprechenden Arzneistoffe in kürzerer Zeit ins Gewebe gelangen, als wenn diese auf die Haut aufgetragen werden. Die Verteilung
des Medikamentenwirkstoffes geschieht über die in der Haut liegenden Blutgefäße.
Beim Ausfall von Nerven in der Peripherie des Körpers, also besonders an Armen und Beinen, kommt es zum Abbau von Muskelzellen des
vom geschädigten Nerv versorgten Muskels. Um dies zu vermeiden, werden während einer Therapiesitzung Elektroden angebracht und mit
geringen Stromimpulsen (Reizstrom) die Funktion des betroffenen Nerven stimuliert. Dadurch bewegt sich der bedrohte Muskel wieder
und atrophiert weniger rasch.
Die Muskeln reagieren je nach Dauer der Denervierung auf verschiedene Stromarten unterschiedlich gut. Im Allgemeinen werden bei
längerbestehenden Denervationen mit Exponentialströmen mit relativ langen Dreieckimpulsen die besten Ergebnisse erzielt, weil die
Muskeln nur noch auf längere Stromimpulse ansprechen. Es werden Dreieckimpulse eingesetzt weil die gesunde Muskulatur wegen der
noch vorhandenen Adaptationsfähigkeit nicht auf diese Impulsform anspricht. Doch auch Faradisation und Rechteckstrom kommen zum Einsatz.
Konstanter Gleichstrom (Galvanisation genannt) kann keine Kontraktionen auslösen.
Neben der direkten Muskelreizung führt ein elektrischer Strom über die genannten Reflexbögen zur Durchblutungsverbesserung,
Muskelentspannung und infolgedessen zur Schmerzlinderung der inneren Organe. Zusätzlich bewirkt die Reizung der sensiblen Nervenstrukturen,
dass zum einen die Schmerzrezeptoren unempfindlicher werden und zum anderen eine Steigerung der Ausschüttung körpereigener Endorphine
erreicht wird. Durch diese Behandlung wird eine Linderung oder Beseitigung von Schmerzzuständen u. a. bei: HWS-Syndrom, BWS-Syndrom,
LWS-Syndrom, Arthrosen, Sportverletzungen, Durchblutungsstörungen, Neuralgien, Myalgien, Narben- und Phantomschmerzen, Frakturschmerzen,
Schmerzen im Bereich des Beckenbodens erreicht.
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F
Fango mit Naturmoor
Allgemein:
Fango (italienisch fango, Plural fanghi: Schlamm, Schmutz, heilender Schlamm) ist ein Mineralschlamm vulkanischen
Ursprungs. Ähnlich in Anwendung und Wirkungsweise werden aufgrund Aufbereitung und Zusammensetzung grundsätzlich 2
verschiedene Arten von Fango unterschieden: Der organische, bzw. gereifte Fango und Der anorganische Fango.
Anwendung:
Vor der Anwendung wird das Gesteinspulver mit Wasser zu einem homogenen Brei aufgemischt, dieser auf eine Temperatur
von 45 - 50 °C erhitzt und als so genannte Schlammpackung in einer Schichtdicke von etwa 3 cm auf die erkrankten
Bereiche des Körpers aufgetragen. Anschließend wird der Körper zwecks optimaler Wärmespeicherung in Folie, Leinentücher
oder Wolldecken eingehüllt. Die Anwendungsdauer solch einer Behandlung liegt zwischen 20 und 40 Minuten, wobei die Wärme
des Fangos in das tief liegende Gewebe eindringen kann und dieses somit lang anhaltend und wirkungsvoll erwärmt.
Die Heilwirkung von Fango in Kombination mit Massagen und Bewegungstherapie ist wissenschaftlich belegt.
Anwendungsgebiete:
- Bindegewebs- und Muskelrheumatismus
- Chronisch rheumatische Gelenkerkrankungen
- Hexenschuss, Ischias, Rücken-, Schulter- und Nackenschmerzen
- Spasmen glattmuskulärer Organe
- Traumatische Kontusionen und Distorsionen
- Durchblutungsstörungen
- Menstruationsbeschwerden
- Sportliche oder berufliche Überbelastung
Fußreflexzonenmassage
Allgemein Reflexzonen:
Die bei der Reflexzonenmassage gemeinten Reflexzonen im Körper sollen alle Organe und Muskelgruppen auf der
Hautoberfläche und im Haut-Unterhautbereich "spiegeln". Sie sind nicht mit den bekannten Head-Zonen der Medizin
identisch. Es soll sie am Rücken, am Fuß, an der Hand, am Ohr, an der Nase und am Schädel geben. Diese Zonen
sollen entweder diagnostisch (Irisdiagnose) oder im Rahmen einer Befundaufnahme oder therapeutisch (Reflexzonenmassage,
Akupunktur und -pressur) eingesetzt werden können.
Wirkungsweise der Reflexzonentherapie:
Früher gingen Anhänger von der Hypothese aus, dass für die Wirksamkeit der Reflexzonen die Energiebahnen der traditionellen
chinesischen Medizin als Meridiane verantwortlich wären. Für die Meridiane gibt es allerdings keine wissenschaftlichen Nachweise.
Da die Funktion der Reflexzonenmassage nicht auf den Nervenverbindungen des peripheren Nervensystems beruht dürften Erklärungsmodelle
über das vegetative Nervensystem am Wahrscheinlichsten sein. Dass die Reflexzonenmassage wirksam ist dürften aber nach den Millionen
von Anwendungen weltweit angenommen werden. Eine wissenschaftliche Doppelblindstudie mit dem Titel "Änderung der Nierendurchblutung
durch organassoziierte Reflexzonentherapie am Fuss gemessen mit farbcodierter Doppler-Sonografie" der Universitätsklinik Innsbruck
(1999 Drs. Sudmeier, Bodner, Egger, Mur, Ulmer und Herold) hat auf alle Fälle zeigen können, dass mit einer gezielten Fußreflexzonenmassage
eine Widerstandsverminderung im renalen Gefässsystem erzielt werden kann und sich dadurch die Nierendurchblutung vorübergehend
positiv beeinflussen lässt.
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G
Ganzmassage
Von einer Ganzkörpermassage spricht man, wenn mehr oder weniger alle Körperregionen massiert werden. Dies schließt gewöhnlich Füße,
Beine, Arme, Hände, Rücken, Schultern und Nacken ein. Die Massage kann auf die Brust, den Bauch und das Gesicht ausgeweitet werden.
Die Ganzkörpermassage wird nur selten als medizinische Therapie verschrieben. Meistens findet man sie mit abgeschwächten Handgriffen
als ganzheitliche Massage.
Weitere Info: siehe Massage
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H
Hausbesuche
Ein Hausbesuch ist ein Besuch eines Arztes, Physio-, Ergotherapeuten oder Logopäden bei dem Patienten zuhause. Die Therapeuten der
Heilberufe werden bei Bedarf vom Arzt per Rezept beauftragt, die Therapie in der Wohnung des Patienten durchzuführen.
Heiße Rolle
Wärmetherapie
Heißluft
Wärmetherapie
Hot Stone Massage
Die Warmsteinmassage (Hot Stone Massage) ist eine Massageform unter Zuhilfenahme von aufgeheizten Steinen, meist basaltisch,
die auf den Körper gelegt werden. Die Steine werden dazu in einem Wasserbad auf eine Temperatur von ca. 60 Grad Celsius erwärmt
und mit dem Massage-Öl eingerieben. Ziel ist die Entspannung der Muskeln durch Wärme.
Die Warmsteinmassage ist nicht nur asiatischen Ursprungs. Im gesamten asiatisch- pazifisch- amerikanischen Raum wird sie aus
Urzeiten übermittelt. In Deutschland meist nur mit Ursprung von den Indianern beworben. In den USA wird behauptet, die
Warme-Steine-Massage stamme aus Schweden. Tatsächlich ist die Behandlung mit warmen Steinen in allen Erdteilen unabhängig
voneinander entwickelt worden.
Der Begriff La-Stone bedeutet LAVA STEINE und geht u. a. auf die Verwendung vulkanischen Gesteins in Hawaii zurück. Die alten
kahuna benutzten zur Massage, auf hawaiisch = (lomilomi) auch Stöcke und die pohaku wela, die heißen Steine. Kleine, vom
Wasser abgewaschene, runde flache Kieselsteine kommen bei der Lomilomi ili ili zur Anwendung.
Hinweis: LA stammt aus dem tibetischen mit Bedeutung Lebensenergie. Stone = Stein. In Schweden ist die Therapie mit heißen
Steinen weitgehend unbekannt. Dem Ursprung zur Auflegung der heißen Steine stammt vom Heilwesen und Schamanismus und
findet man in Asien vor Besiedlung der Polynesischen Länder. Die Hot Stones werden nicht mit Öl eingerieben, sondern es
wird mit den Steinen massiert. Ebenso kann mit dem Stein therapiert werden. Ein Massagestein eignet sich sehr gut für
Friktionen. Andere Steine werden nur passiv verwendet. D.h. dem Klient werden Steine angelegt oder der Klient liegt auf
flachen Steinen den sogenannten Layoutsteinen.
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K
Kältetherapie (Eismassage) wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und abschwellend.
KG-neuro (Bobath)
Kinesiotape Verbände
Kletterwand
Kompressionsbehandlung
Krankengymnastik
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L
Laser-Therapie (Verletzungs- und Schmerzpunktbehandlung)
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M
Manuelle Lymphdrainage
Manuelle Therapie
Massage (KTM)
Massage mit Bienenwachswärmeauflage
Massage mit Fango
Medizinische Trainingstherapie (Aufbautraining an Geräten)
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N
Nordic-Walking Kurse
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S
Schlingentisch
Schröpfkopftherapie
Sportphysiotherapie
Sportverbände
SST-Behandlung (Schlingen-Stabilisations-Training)
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T
Teilmassage
Tiefen-Oszillationstherapie (sanfte und tiefenwirksame Lymphdrainage)
Tiefenwärmetherapie (Skanlap)
Triggerpunkttherapie
Tuina-Therapie (TCM-Massagetechniken)
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V
Vibrafit
Viscerale Behandlung (Eingeweide)
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W
Wohlfühlmassage mit Aromaöl
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